Hilfe für Koskoda nach dem Tsunami (Seite 1) | ||
Ein Jahr nach der Katastrophe ist der Wiederaufbau in vollem Gange |
![]() Michael Rust im neuen Klassenraum |
Auf Grund der Anhebung um bis zu 30 m entstand ein Seebeben der Stärke 9,3 auf der Richterskala, dessen Epizentrum vor Sumatra lag. Die durch solche Erschütterungen in Bewegung geratenen Wassermassen können teilweise Geschwindigkeiten von 800 km/h - so schnell fliegt ein Flugzeug - erreichen und so binnen weniger Stunden unbemerkt ganze Ozeane durchqueren. Vor den Küsten türmt sich das Wasser zu Wellenbergen auf und kann dann bis tief ins Landesinnere vordringen. In Fjorden vor Alaska wurden schon Megatsunamis mit Höhen von bis zu 530 m gemessen. |
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Anne Bull & Michael Rust übergeben die Spende an Delia Zimmler | Zerstörung in Koskoda |
Die Flutwelle im Indischen Ozean war wesentlich kleiner und hatte dennoch eine zerstörerische Wirkung. 228.000 Menschen hat es gefordert. 110.000 Menschen wurden verletzt, 1,7 Millionen Einheimische sind rund um den Indischen Ozean obdachlos geworden. Die Zahl der Toten wird jedoch vermutlich nie genau feststehen, da wegen der Furcht vor Seuchen viele Opfer ohne genaue Zählung rasch in Massengräbern beerdigt wurden. Die ganze Welt nahm Anteil an dem schrecklichen Unglück, die Spendenbereitschaft war gewaltig. Aber heute - ein Jahr danach - ist das Interesse an den betroffenen Gebieten zurück gegangen. Obwohl die meisten Trümmer dort beseitigt wurden, sind viele Flutschäden offensichtlich. | ||
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